Sprachendidaktik

(Erst-, Zweit- und Mehrsprachigkeitsdidaktik, Bilinguales Lehren und Lernen, mediengestützte Didaktik, schulischer und außerschulischer Sprachunterricht, psycholinguistische Aspekte des Spracherwerbs, kognitive und kognitivierende Verfahren, Spracherwerb junger und älterer Lernender)

Die Sektion Sprachendidaktik beschäftigt sich philologieübergreifend mit zentralen Fragen des Sprachenlernens und -lehrens. Sie versteht sich als Forum wissenschaftlichen Austauschs, das die interdisziplinäre Diskussion stärkt, indem sie Perspektiven aus Erst-, Fremd- bzw. Zweitsprachen- und Mehrsprachigkeitsdidaktiken verschränkt, sprachdidaktische Themen im inner- wie im außerschulischen Bereich adressiert und Lehr- und Lernprozess von der vorschulischen Erziehung bis zur Erwachsenenpädagogik berücksichtigt. Dieser integrative Zugriff wird im Rahmen der Sektionsarbeit insbesondere in den letzten Jahren ausgehend von aktuellen Querschnittsthemen realisiert (z. B. zeitgemäße Prüfungsformate, Demokratiebildung, Informelles Lehren und Lernen).

Integrativ meint dabei nicht nur, dass die Didaktiken verschiedener Sprachen bei allen speziellen Fragestellungen immer auch allgemeine sprachdidaktische Phänomene oder Probleme bearbeiten, sondern vor allem, dass sie sich miteinander austauschen und einander anregen. Dies erfolgt auf der Basis moderner linguistischer, psycho- und soziolinguistischer sowie lernpsychologischer Forschung, Theoriebildung sowie empirischer Fundierung didaktischer Konzepte. Mit in die Diskussion eingeschlossen ist die Entwicklung, Erprobung und Reflexion innovativer Praxisansätze und Lernarrangements. Integrativ bedeutet ferner ggf. die Zusammenarbeit der Sektion Sprachendidaktik mit anderen GAL-Sektionen (z.B. Sprachkritik, Mediendidaktik und Medienkompetenz) sowie den Austausch mit den disziplinär verschiedenen Fachverbänden.

The section “Sprachendidaktik“ (Language Pedagogy) addresses central questions of language learning and teaching across philological disciplines. It provides a forum for scholarly exchange that strengthens interdisciplinary discussion by interlinking perspectives from first, foreign, second- and multilingual pedagogy, addressing language-didactic topics in both school and extracurricular contexts, and considering teaching and learning processes from early childhood education to adult education. Within the framework of the section’s activities, this integrative approach has been implemented particularly in recent years through current cross-cutting topics (e.g. contemporary examination formats, education for democracy, informal teaching and learning).

In this context, “integrative” does not only mean that the didactics of different languages address general language-didactic phenomena or problems in all specific issues, but above all that they engage in exchange with and provide mutual inspiration to one another. This takes place based on modern linguistic, psycho- and sociolinguistic, as well as educational-psychological research, theoretical development, and the empirical grounding of didactic concepts. The discussion also includes the development, testing, and reflection of innovative practical approaches and learning arrangements. Furthermore, “integrative” may also refer to collaboration between the Language Pedagogy section and other sections of the GAL (e.g. Language Criticism, Media Didactics and Media Literacy), as well as exchange with professional associations from different disciplines.